Wie eine Kardiopraxis Telemedizin mitten in Rheinland-Pfalz etabliert 

Inmitten des ländlichen Rheinland-Pfalz hat Dr. Naim Abujarour das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz erfolgreich etabliert. Dafür wurde seine kardiolgische Praxis jetzt als „SaniQ Praxis des Jahres“ ausgezeichnet.

Inmitten des ländlichen Rheinland-Pfalz hat Dr. Naim Abujarour das Telemonitoring bei Herzinsuffizienz erfolgreich etabliert. Dafür wurde seine kardiolgische Praxis jetzt als „SaniQ Praxis des Jahres“ ausgezeichnet.

„Telemonitoring ergänzt die Praxistermine optimal! Die engmaschige Überwachung ermöglicht frühzeitiges Erkennen von Dekompensationen und rechtzeitige Anpassung der Therapie - für die Patienten heißt das: mehr Lebenszeit und -qualität.“

Dr. Naim Abujarour, Kirn

"Telemonitoring ergänzt die Praxistermine optimal! Die engmaschige Überwachung ermöglicht frühzeitiges Erkennen von Dekompensationen und rechtzeitige Anpassung der Therapie – für die Patienten heißt das: mehr Lebenszeit und -qualität.“

Dr. med. Naim Abujarour, niedergelassener Kardiologe in Kirn

Warum Kirn?

In einer Zeit, in der digitale Medizin oft mit großen Kliniken in Metropolen assoziiert wird, beweist die Praxis in Kirn das Gegenteil: Für den digitalen Fortschritt braucht es keine große Klinik – sondern die Bereitschaft, neue Wege in der Versorgung zu gehen und digitale Lösungen als Chance zu begreifen.

Łatwy telemonitoring

Die Praxis in Kirn versorgt seit einem Jahr Herzinsuffizienz-Patienten auf digitalem Wege. Die Patienten messen ihre Vitalwerte bequem zu Hause, die Daten werden automatisch an die Praxis übermittelt und dort in einem übersichtlichen Dashboard angezeigt.

„Der Praxisalltag hat sich dadurch nicht wesentlich verändert“, sagt Arzthelferin Sylvia Jungblut. „Es braucht lediglich ein paar Minuten am Tag, um Beobachtungsalarme zu sichten und bei Bedarf die Therapie anzupassen.“

Der Kardiologe und seine Assistentin sind ein eingespieltes Team, das mit Stolz auf das Ergebnis ihres Digitalisierungsprojekts blickt.

Die Software ist intuitiv und spart uns Zeit. Die Patienten sind froh und dankbar, dass es diese Form der Überwachung gibt. Und ich freue mich, dass ich als Arzthelferin Verantwortung übernehmen kann und noch mehr Einblick in die kardiologische Diagnostik bekomme.
Sylvia Jungblut
Arzthelferin, Kardiologische Praxis Kirn

Mehr Sicherheit für Patienten

Auch Herzpatient Edmund Pfeiffer wird von der Praxis digital betreut. Patienten wie ihn begleitet im Alltag oft die Angst vor einer plötzlichen und schwer vorhersehbaren Verschlechterung der Herzgesundheit. Dank des Telemonitorings fühlt er sich nicht nur medizinisch besser versorgt, sondern auch emotional entlastet: „Das Telemonitoring gibt mir ein gutes Gefühl und mehr Sicherheit im Alltag.“

Telemonitoring ist kein kompliziertes Zusatzprojekt, sondern lässt sich leicht in den Praxisalltag integrieren. Die Praxis in Kirn hat in den vergangenen 12 Monaten gezeigt, wie sich mithilfe innovativer Technologie die Versorgung von Herzpatienten auf dem Land nachhaltig verbessern lässt.

Dem Beispiel sollen möglichst viele kardiologische Praxen folgen. „Einfach loslegen und nicht lange überlegen“, empfiehlt Dr. Abujarour. 

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